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Pluralistischer Listenvorschlag für die Landtagswahl

Antrag an den Landesvorstand DIE LINKE.NRW

Wir fordern den Landesvorstand auf, zu den Landtagswahlen 2010 in Zusammenarbeit mit dem Landesrat und VertreterInnen der Kreisverbände jeweils einen eigenen pluralistischen Vorschlag für eine Reserveliste zu machen, der folgende Anforderungen erfüllt:

Antrag an den Landesvorstand DIE LINKE.NRW

Wir fordern den Landesvorstand auf, zu den Landtagswahlen 2010 in Zusammenarbeit mit dem Landesrat und VertreterInnen der Kreisverbände jeweils einen eigenen pluralistischen Vorschlag für eine Reserveliste zu machen, der folgende Anforderungen erfüllt:

1. Die Partei muss sich hinter unserer Liste sammeln können statt die Zer-rissenheit zu vertiefen. Der Landesvorstand bemüht sich darum, dass diese KandidatInnen eine Chance bekommen, nicht nur von ihnen nahe stehenden Gruppen gewählt zu werden sondern von großen Mehrheiten (nur 3 der ersten 20 KandidatInnen für die Bundestags-Reserveliste hatten mehr als 70 % der Stimmen).

2. Der Vorschlag gibt strömungs-unabhängige KandidatInnen angemessenen Raum und repräsentiert die politische Meinungsvielfalt in der Partei.

3. Der Vorschlag weist die landespolitische Qualifikation der Partei (durch die Aktivitäten der KandidatInnen) nach. Die KandidatInnen über inhaltliche und soziale Kompetenz verfügen und Erfahrung mit strukturierter politischer Arbeit haben.

4. Die Regionen sollen sich in den Vorschlägen wiedererkennen können.

5. Die vorgeschlagenen KandidatInnen repräsentieren die großen Gruppen unserer Wählerschaft:

 gewerkschaftlich aktive ArbeitnehmerInnen,

 BezieherInnen von Sozialeinkommen („Aufstocker“, ALG-BezieherInnen, RentnerInnen usw.),

 kritische BildungsbürgerInnen.

Die KandidatInnen sollen in der Bevölkerung verankert sein.

6. Wir streben an, bekannte VertreterInnen der Sozialverbände und anderer Organisationen auf der Liste zu berücksichtigen, auch wenn sie nicht Mitglied der Partei sein sollten.

Die Kreisverbände werden gebeten, im Sinne dieser Kriterien KandidatInnen vorzu-schlagen. Die Rechte jedes Mitglieds, für jeden Listenplatz zu kandidieren, bleiben hiervon selbstverständlich unberührt.